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Wissenswert

Der 'kleine Unterschied' im Gehirn

Utz Thimm

Ungekürzt 4056198013052
14 Minuten
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Vom Herausgeber

Männer und Frauen unterscheiden sich derartig in ihrer Biologie, da wäre es schon sonderbar, wenn es ausgerechnet im Gehirn keinen Geschlechtsunterschied gäbe. Einen Unterschied gibt es tatsächlich, da sind sich alle Hirnforscher einig, und sie sind sich genauso einig, dass er bedeutungslos ist: Gehirne von Frauen sind im Durchschnitt leichter als die von Männern. Darüber hinaus sind aber alle Geschlechtsunterschiede unter Hirnforschern umstritten. Onur Güntürkün, Professor für Biopsychologie an der Universität Bochum, glaubt, einen wesentlichen Unterschied gefunden zu haben, wie die beiden Geschlechter die Arbeitsteilung zwischen der linken und rechten Gehirnhälfte organisieren. Während bei Männern diese Arbeitsteilung fest verdrahtet sei, ändere sie sich bei Frauen im Laufe des Zyklus. Verantwortlich sei das Geschlechtshormon Progesteron. Das faszinierende Bild eines Gehirns entsteht, das sich flexibel im Laufe einer Monatsperiode umorganisiert. Sollten sich Güntürküns Befunde bestätigen, sind die Konsequenzen für unser Verständnis von den Geschlechtern kaum abzusehen.
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Männer und Frauen unterscheiden sich derartig in ihrer Biologie, da wäre es schon sonderbar, wenn es ausgerechnet im Gehirn keinen Geschlechtsunterschied gäbe. Einen Unterschied gibt es tatsächlich, da sind sich alle Hirnforscher einig, und sie sind sich genauso einig, dass er bedeutungslos ist: Gehirne von Frauen sind im Durchschnitt leichter als die von Männern. Darüber hinaus sind aber alle Geschlechtsunterschiede unter Hirnforschern umstritten. Onur Güntürkün, Professor für Biopsychologie an der Universität Bochum, glaubt, einen wesentlichen Unterschied gefunden zu haben, wie die beiden Geschlechter die Arbeitsteilung zwischen der linken und rechten Gehirnhälfte organisieren. Während bei Männern diese Arbeitsteilung fest verdrahtet sei, ändere sie sich bei Frauen im Laufe des Zyklus. Verantwortlich sei das Geschlechtshormon Progesteron. Das faszinierende Bild eines Gehirns entsteht, das sich flexibel im Laufe einer Monatsperiode umorganisiert. Sollten sich Güntürküns Befunde bestätigen, sind die Konsequenzen für unser Verständnis von den Geschlechtern kaum abzusehen.
Veröffentlichungsdatum
01.10.05

Auch enthalten in

Hessischer Rundfunk