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Diagnose Krebs

Herbert Kappauf

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1 Stunde 10 Minuten
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Vom Herausgeber

Krebs ist nicht pauschal EINE Erkrankung. DEN Krebs oder DIE Krebstherapie gibt es nicht. Vielmehr bezeichnet diese Diagnose rund 200 VERSCHIEDENE Krankheiten. Dementsprechend sind die Therapieansätze und Behandlungserfolge bei den einzelnen Krebserkrankungen sehr unterschiedlich. Zweifellos kann die moderne Krebsmedizin insgesamt auf Fortschritte verweisen: Einerseits erlauben Forschungserkenntnisse effektivere Ansätze der Prävention und Früherkennung. Andererseits haben multimodale und individualisierte Therapiekonzepte zu höheren langfristigen Heilungschancen geführt. Das enorm gewachsene differenzierte Wissen über Krebserkrankungen und komplexe Therapiemöglichkeiten machen es den Betroffenen nicht leichter, sich mit ihrer Krebsdiagnose und den damit verbunden Ängsten und Befürchtungen auseinanderzusetzen. Vielmehr verstärkt Komplexizität Ängste. Beide können nur kommunikativ reduziert werden. Verlässliche Information, soziale Unterstützung, tragfähige therapeutische Beziehung, in der die Autonomie des Patienten, aktives Krankheitsverhalten und das damit verbundene Gefühl von Kontrolle unterstützt und gestärkt werden, sind entscheidende Hilfen für ein 'Leben als Alternative' nach der Diagnose Krebs.
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Krebs ist nicht pauschal EINE Erkrankung. DEN Krebs oder DIE Krebstherapie gibt es nicht. Vielmehr bezeichnet diese Diagnose rund 200 VERSCHIEDENE Krankheiten. Dementsprechend sind die Therapieansätze und Behandlungserfolge bei den einzelnen Krebserkrankungen sehr unterschiedlich. Zweifellos kann die moderne Krebsmedizin insgesamt auf Fortschritte verweisen: Einerseits erlauben Forschungserkenntnisse effektivere Ansätze der Prävention und Früherkennung. Andererseits haben multimodale und individualisierte Therapiekonzepte zu höheren langfristigen Heilungschancen geführt. Das enorm gewachsene differenzierte Wissen über Krebserkrankungen und komplexe Therapiemöglichkeiten machen es den Betroffenen nicht leichter, sich mit ihrer Krebsdiagnose und den damit verbunden Ängsten und Befürchtungen auseinanderzusetzen. Vielmehr verstärkt Komplexizität Ängste. Beide können nur kommunikativ reduziert werden. Verlässliche Information, soziale Unterstützung, tragfähige therapeutische Beziehung, in der die Autonomie des Patienten, aktives Krankheitsverhalten und das damit verbundene Gefühl von Kontrolle unterstützt und gestärkt werden, sind entscheidende Hilfen für ein 'Leben als Alternative' nach der Diagnose Krebs.
Veröffentlichungsdatum
30.05.11

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