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SWR Edition

Schule der Frauen

Jean Baptiste Molière

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1 Stunde 13 Minuten
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Vom Herausgeber

Tief verwurzeltes Misstrauen gegen die weibliche Moral hat den verknöcherten Junggesellen Arnolphe dazu gebracht, sein Mündel Agnes in einem Kloster in völliger Unkenntnis vom Leben in der Gesellschaft erziehen zu lassen. Auf diese Weise glaubt er, Agnes' Unschuld und Tugendhaftigkeit zu erhalten und sich eine treue Ehefrau zu sichern. Die jedoch lässt sich arglos auf einen Flirt mit Horace ein, und ein Spiel der Intrigen gegen den eifersüchtigen Arnolphe beginnt. - Molière greift in der 'Schule der Frauen' die Frage der weiblichen Erziehung auf. Arnolphe ist Molières erste lebenswahre und differenzierte Charaktergestalt, deren Gegenspielerin - die in völliger Unwissenheit aufwachsende Agnes - in den entscheidenden Situationen nach dem gesunden Menschenverstand handelt. Molière verzichtet auch in diesem Spiel nicht auf bewährte Lustspieleffekte und das obligatorische Finale. Das unerwartet Neue an dieser Komödie, der Vorrang der Konversation vor der üblichen drastischen Bühnenhandlung, gab Anlass zu einem heftigen Literaturstreit. Übersetzung: Rudolf Alexander Schröder, mit freundlicher Genehmigung von Steyer-Verlag, München
Vom Herausgeber
Tief verwurzeltes Misstrauen gegen die weibliche Moral hat den verknöcherten Junggesellen Arnolphe dazu gebracht, sein Mündel Agnes in einem Kloster in völliger Unkenntnis vom Leben in der Gesellschaft erziehen zu lassen. Auf diese Weise glaubt er, Agnes' Unschuld und Tugendhaftigkeit zu erhalten und sich eine treue Ehefrau zu sichern. Die jedoch lässt sich arglos auf einen Flirt mit Horace ein, und ein Spiel der Intrigen gegen den eifersüchtigen Arnolphe beginnt. - Molière greift in der 'Schule der Frauen' die Frage der weiblichen Erziehung auf. Arnolphe ist Molières erste lebenswahre und differenzierte Charaktergestalt, deren Gegenspielerin - die in völliger Unwissenheit aufwachsende Agnes - in den entscheidenden Situationen nach dem gesunden Menschenverstand handelt. Molière verzichtet auch in diesem Spiel nicht auf bewährte Lustspieleffekte und das obligatorische Finale. Das unerwartet Neue an dieser Komödie, der Vorrang der Konversation vor der üblichen drastischen Bühnenhandlung, gab Anlass zu einem heftigen Literaturstreit. Übersetzung: Rudolf Alexander Schröder, mit freundlicher Genehmigung von Steyer-Verlag, München
Veröffentlichungsdatum
04.01.13

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