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Das obszöne Werk

Georges Bataille

Ungekürzt 9783844928860
7 Stunden 50 Minuten
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Vom Herausgeber

Das obszöne Werk: Die Geschichte des Auges – Madame Edwarda – Meine Mutter – Der Kleine – Der Tote Das obszöne Werk, 1972 erstmals auf Deutsch erschienen, apostrophierte Susan Sontag als »Kammermusik der pornographischen Literatur«. Die erotische Erfahrung ist für Bataille eine zweifache: die des Tabus und die seiner Überschreitung; erst die Überschreitung des Tabus ermöglicht den Personen Batailles - Sartre nannte ihn einen »neuen Mystiker« - auch die Transzendierung des Ich. Die Ekstase, das buchstäbliche Außer-sich-Sein, das die Mystik in religiöser Versenkung fand, suchen sie im körperlichen Exzeß und in körperlicher Entäußerung. »Heute weiß man es: Bataille ist einer der wichtigsten Schriftsteller seines Jahrhunderts. Die Geschichte des Auges oder Madame Edwarda brechen mit einer Tradition von Erzählungen... Und wenn es gälte, dem Erotismus - im Gegensatz zur Sexualität - einen präzisen Sinn zu geben, dann sicher diesen: eine Erfahrung der Sexualität, die um ihrer selbst willen das Überschreiten der Grenze mit dem Tod Gottes verbindet...« Michel Foucault »Ein intensives Stück über die Lust und den Tod« Frankfurter Rundschau
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Das obszöne Werk: Die Geschichte des Auges – Madame Edwarda – Meine Mutter – Der Kleine – Der Tote Das obszöne Werk, 1972 erstmals auf Deutsch erschienen, apostrophierte Susan Sontag als »Kammermusik der pornographischen Literatur«. Die erotische Erfahrung ist für Bataille eine zweifache: die des Tabus und die seiner Überschreitung; erst die Überschreitung des Tabus ermöglicht den Personen Batailles - Sartre nannte ihn einen »neuen Mystiker« - auch die Transzendierung des Ich. Die Ekstase, das buchstäbliche Außer-sich-Sein, das die Mystik in religiöser Versenkung fand, suchen sie im körperlichen Exzeß und in körperlicher Entäußerung. »Heute weiß man es: Bataille ist einer der wichtigsten Schriftsteller seines Jahrhunderts. Die Geschichte des Auges oder Madame Edwarda brechen mit einer Tradition von Erzählungen... Und wenn es gälte, dem Erotismus - im Gegensatz zur Sexualität - einen präzisen Sinn zu geben, dann sicher diesen: eine Erfahrung der Sexualität, die um ihrer selbst willen das Überschreiten der Grenze mit dem Tod Gottes verbindet...« Michel Foucault »Ein intensives Stück über die Lust und den Tod« Frankfurter Rundschau
Veröffentlichungsdatum
22.07.21

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