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Sämtliche Briefe

Jean Paul

Unabridged 9783988521798
5 hours 49 minutes
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From the publisher

Vorab zur Persönlichkeit Jean Pauls: Als Busenfreund und Blutsbruder von E.T.A. Hofmann gilt er neben demselben als Enfant Terrible der Romantik und als einziger Mensch seiner Zeit, der sogar Goethes Intellekt ins Wanken brachte, wobei Letzterer nach einem Kennenlernen Jean Pauls anmerkte, dass dieser auf ihn wie ein Mensch vom Mond wirke, aber schließlich die Auseinandersetzung mit dessen Texten nur wohlwollende und respektable Worte der Anerkennung zur Folge hatten. Die Literatur Jean Pauls und auch die vorliegenden Briefe sind in der Tat in einer Sprache gehalten, welche vor Metaphernfülle jeden englischen Garten in ihrer Pracht um galaktische Längen schlägt. Ein Zick-Zack-Kurs an Gedankengängen, die natürlich einem roten Faden der Form folgen, allerdings in ihrer Menge und Verzwicktheit durchaus das Potential haben zu zart besaitete Gemüter in den Wahnsinn zu treiben, anderen hingegen Spaß machen und wunderbar unterhalten können. Erwarten Sie das Unerwartete, dann sind Sie mehr oder weniger bestens auf diesen exzessiven Sprachkünstler der Superlative vorbereitet (oder auch nicht). Inhalt: Vorrede, Erster Brief, Privilegiertes Testament für meine sämtlichen Töchter, Zweiter Brief, Luna am Tage, Dritter Brief, Bittschrift an die deutsche Hutunion, Vierter Brief: Über die Geduld der Mädchen und der Frauen, Der doppelte Schwur der Besserung, Die Neujahrsnacht eines Unglücklichen, Fünfter Brief: An den Korrespondent Fisch, Über das Zeitungslesen, Postskripte, Die wandelnde Aurora, Über das Träumen, Sechster Brief: Visiten-Ouvertüre der Kuhschnappler, das Feuerwerk am Tag, Tanz-Hemmschuhe, Eifersucht, Kartoffeln, jetzige Höflichkeit der Literatur, der geistige Markzieher, Kuhschappler Tischreden, Schauspieler, Schuldramen, Kirschernte, Wetter und Wetterprophezeiung, Biblisches Personal, Ende vom Klaglied, Brief an die Philosophie, Erste poetische Epistel, Zweite poetische Epistel, Dritte poetische Epistel, Vierte poetische Epistel: Der italienische Tag, Fünfte poetische Epistel: Meine Hausvaterschaft, Das Kinderkonzept, Sechste poetische Epistel: Ich als literarischer Jubilar und als Greis, Siebte poetische Epistel: Das Ende, Unterwegs 1798.
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Vorab zur Persönlichkeit Jean Pauls: Als Busenfreund und Blutsbruder von E.T.A. Hofmann gilt er neben demselben als Enfant Terrible der Romantik und als einziger Mensch seiner Zeit, der sogar Goethes Intellekt ins Wanken brachte, wobei Letzterer nach einem Kennenlernen Jean Pauls anmerkte, dass dieser auf ihn wie ein Mensch vom Mond wirke, aber schließlich die Auseinandersetzung mit dessen Texten nur wohlwollende und respektable Worte der Anerkennung zur Folge hatten. Die Literatur Jean Pauls und auch die vorliegenden Briefe sind in der Tat in einer Sprache gehalten, welche vor Metaphernfülle jeden englischen Garten in ihrer Pracht um galaktische Längen schlägt. Ein Zick-Zack-Kurs an Gedankengängen, die natürlich einem roten Faden der Form folgen, allerdings in ihrer Menge und Verzwicktheit durchaus das Potential haben zu zart besaitete Gemüter in den Wahnsinn zu treiben, anderen hingegen Spaß machen und wunderbar unterhalten können. Erwarten Sie das Unerwartete, dann sind Sie mehr oder weniger bestens auf diesen exzessiven Sprachkünstler der Superlative vorbereitet (oder auch nicht). Inhalt: Vorrede, Erster Brief, Privilegiertes Testament für meine sämtlichen Töchter, Zweiter Brief, Luna am Tage, Dritter Brief, Bittschrift an die deutsche Hutunion, Vierter Brief: Über die Geduld der Mädchen und der Frauen, Der doppelte Schwur der Besserung, Die Neujahrsnacht eines Unglücklichen, Fünfter Brief: An den Korrespondent Fisch, Über das Zeitungslesen, Postskripte, Die wandelnde Aurora, Über das Träumen, Sechster Brief: Visiten-Ouvertüre der Kuhschnappler, das Feuerwerk am Tag, Tanz-Hemmschuhe, Eifersucht, Kartoffeln, jetzige Höflichkeit der Literatur, der geistige Markzieher, Kuhschappler Tischreden, Schauspieler, Schuldramen, Kirschernte, Wetter und Wetterprophezeiung, Biblisches Personal, Ende vom Klaglied, Brief an die Philosophie, Erste poetische Epistel, Zweite poetische Epistel, Dritte poetische Epistel, Vierte poetische Epistel: Der italienische Tag, Fünfte poetische Epistel: Meine Hausvaterschaft, Das Kinderkonzept, Sechste poetische Epistel: Ich als literarischer Jubilar und als Greis, Siebte poetische Epistel: Das Ende, Unterwegs 1798.
Release date
09/08/2025

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