Cover

Glück tief

Klaus Sander , Hilmar Schmundt

Onverkort 9783863850173
2 uur 36 minuten
Sommige artikelen bevatten affiliate links (gemarkeerd met een sterretje *). Als je op deze links klikt en producten koopt, ontvangen we een kleine commissie zonder extra kosten voor jou. Uw steun helpt ons deze site draaiende te houden en nuttige inhoud te blijven maken. Hartelijk dank voor uw steun!

Van de uitgever

Die letzten weißen Flecken auf der Landkarte sind schwarz wie die Nacht. Noch heute wissen wir in mancherlei Hinsicht mehr über die Oberfläche des Mars als über die Landschaften unter unseren Füßen. Denn dort unten muss fast jeder Meter an Neuland noch mühsam mit dem eigenen Körper erforscht werden, hängend im Nichts an dünnen Seilen, kriechend auf allen Vieren durch glitschige Gänge, auf dem Bauch robbend in lehmigen Engstellen, ohne Licht, ohne Karten, ohne Funkverbindung. Gerade die Abgeschiedenheit der engen Klüfte birgt für viele Unterweltreisende ein Versprechen von Freiheit. Dort gibt es Canyons und Wasserfälle, die noch nie ein Mensch erblickt hat, Hallen, groß wie Kathedralen, exotische Tierarten, fast durchsichtig und ohne Augen. Dort streichen neblige Winde durch feuchte Spalten, lagern ungehobene Schätze aus Mineralien, Erlebnissen und Erkenntnissen. Höhlen liegen oft direkt unter unseren Füßen, ohne dass wir es auch nur ahnen. Allein in Deutschland gibt es rund neuntausend, viele noch kaum erkundet. Sechs führende Speläologen berichten von ihrer Faszination an der Unterwelt. Von den chemischen und physikalischen Grundlagen der Höhlenentstehung. Von Windhöhlen in den USA, die auszuatmen scheinen, wenn ein Gewitter naht. Von archäologischen Schädelfunden in den Wasserhöhlen Mexikos. Von Wunderkammern aus Eiszapfen und Stalagmiten in Österreich. Vom Winterschlaf der Fledermäuse. Von jüngst neu entdeckten Tierarten. Und von der eigenartigen Wirkung auf das Denken, Fühlen und Handeln von Expeditionsgruppen, wenn sie gemeinsam für mehrere Tage mit Leitern, Seilen und Schlafsäcken in die totale Finsternis hinabsteigen. Eine ihrer Grußformeln lautet: Glück tief! Inhalt: Stephan Kempe über die Entstehung von Höhlen / Herbert W. Franke über Höhlenforschung in der Nachkriegszeit / Mit Günter Stummer und Herbert W. Franke in der Dachstein-Mammuthöhle / Dieter Weber über Tiere in Höhlen / Robert Schmittner über Höhlentauchen in Mexiko / Andreas Pflitsch über Höhlenklimatologie, U-Bahn-Klimatologie und Sicherheitstechnik
Van de uitgever
Die letzten weißen Flecken auf der Landkarte sind schwarz wie die Nacht. Noch heute wissen wir in mancherlei Hinsicht mehr über die Oberfläche des Mars als über die Landschaften unter unseren Füßen. Denn dort unten muss fast jeder Meter an Neuland noch mühsam mit dem eigenen Körper erforscht werden, hängend im Nichts an dünnen Seilen, kriechend auf allen Vieren durch glitschige Gänge, auf dem Bauch robbend in lehmigen Engstellen, ohne Licht, ohne Karten, ohne Funkverbindung. Gerade die Abgeschiedenheit der engen Klüfte birgt für viele Unterweltreisende ein Versprechen von Freiheit. Dort gibt es Canyons und Wasserfälle, die noch nie ein Mensch erblickt hat, Hallen, groß wie Kathedralen, exotische Tierarten, fast durchsichtig und ohne Augen. Dort streichen neblige Winde durch feuchte Spalten, lagern ungehobene Schätze aus Mineralien, Erlebnissen und Erkenntnissen. Höhlen liegen oft direkt unter unseren Füßen, ohne dass wir es auch nur ahnen. Allein in Deutschland gibt es rund neuntausend, viele noch kaum erkundet. Sechs führende Speläologen berichten von ihrer Faszination an der Unterwelt. Von den chemischen und physikalischen Grundlagen der Höhlenentstehung. Von Windhöhlen in den USA, die auszuatmen scheinen, wenn ein Gewitter naht. Von archäologischen Schädelfunden in den Wasserhöhlen Mexikos. Von Wunderkammern aus Eiszapfen und Stalagmiten in Österreich. Vom Winterschlaf der Fledermäuse. Von jüngst neu entdeckten Tierarten. Und von der eigenartigen Wirkung auf das Denken, Fühlen und Handeln von Expeditionsgruppen, wenn sie gemeinsam für mehrere Tage mit Leitern, Seilen und Schlafsäcken in die totale Finsternis hinabsteigen. Eine ihrer Grußformeln lautet: Glück tief! Inhalt: Stephan Kempe über die Entstehung von Höhlen / Herbert W. Franke über Höhlenforschung in der Nachkriegszeit / Mit Günter Stummer und Herbert W. Franke in der Dachstein-Mammuthöhle / Dieter Weber über Tiere in Höhlen / Robert Schmittner über Höhlentauchen in Mexiko / Andreas Pflitsch über Höhlenklimatologie, U-Bahn-Klimatologie und Sicherheitstechnik
Publicatiedatum
15-02-2019

Supposé