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SWR Edition

Kleists letztes Drama - Prinz Friedrich ...

Michael Reitz

Onverkort 9783956157400
27 minuten
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Van de uitgever

Es war Heinrich von Kleists letztes Theaterstück, bevor er sich das Leben nahm: 'Prinz Friedrich von Homburg', geschrieben 1810. Darin geht es um die Schlacht von Fehrbellin im 17. Jahrhundert, die Preußens Aufstieg zur Großmacht begründete. Der Prinz von Homburg verweigert einen Befehl und wendet ausgerechnet damit das Schlachtenglück zugunsten Preußens. Am Ende muss er selbst entscheiden, welche Strafe er für seine Befehlsverweigerung bekommen soll. Lange Zeit wurde das Stück als Kriegspropaganda betrachtet. Doch es weist auch Parallelen zu Heinrich von Kleists verzweifelter Lebenssituation auf. Als Herausgeber der 'Berliner Abendblätter' wurde er zum Spielball politischer Zwänge und musste sich bei den Mächtigen anbiedern. Das letzte Drama des Heinrich von Kleist ist bis heute beklemmend aktuell: Die Verhältnisse sind stärker als das Individuum - und zwingen zu entwürdigender Selbstaufgabe. Regie: Felicitas Ott, O-Töne: Peter Michalzik (Theaterkritiker und Redakteur bei der Frankfurter Rundschau), Prof. Dr. Günter Blamberger (Institut für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Köln)
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Es war Heinrich von Kleists letztes Theaterstück, bevor er sich das Leben nahm: 'Prinz Friedrich von Homburg', geschrieben 1810. Darin geht es um die Schlacht von Fehrbellin im 17. Jahrhundert, die Preußens Aufstieg zur Großmacht begründete. Der Prinz von Homburg verweigert einen Befehl und wendet ausgerechnet damit das Schlachtenglück zugunsten Preußens. Am Ende muss er selbst entscheiden, welche Strafe er für seine Befehlsverweigerung bekommen soll. Lange Zeit wurde das Stück als Kriegspropaganda betrachtet. Doch es weist auch Parallelen zu Heinrich von Kleists verzweifelter Lebenssituation auf. Als Herausgeber der 'Berliner Abendblätter' wurde er zum Spielball politischer Zwänge und musste sich bei den Mächtigen anbiedern. Das letzte Drama des Heinrich von Kleist ist bis heute beklemmend aktuell: Die Verhältnisse sind stärker als das Individuum - und zwingen zu entwürdigender Selbstaufgabe. Regie: Felicitas Ott, O-Töne: Peter Michalzik (Theaterkritiker und Redakteur bei der Frankfurter Rundschau), Prof. Dr. Günter Blamberger (Institut für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Köln)
Publicatiedatum
20-03-2019

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