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Gott, ist die Gegend runtergekommen

Theodor Fontane

Onverkort 9783947878505
1 uur 32 minuten
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Van de uitgever

Hans-Jürgen Schatz hat für dieses Hörbuch sein erfolgreiches Bühnenprogramm aus dem Renaissance-Theater Berlin eingerichtet. Dort haben die Texte im stets ausverkauften Bruckner-Foyer große Heiterkeit ausgelöst und das Publikum ging bestens unterhalten und um eine wichtige Erkenntnis reicher nach Hause: Fontane ist auf seinen Reisen eben nicht nur durch das heimatliche Brandenburg gewandert. Der Journalist und Schriftsteller Theodor Fontane (1819-1898) war sein Leben lang auf Achse. Privat und beruflich. In zahlreichen Briefen hat er darüber berichtet. Seine Reisen führten ihn nicht nur auf 'Wanderungen durch die Mark Brandenburg', sondern auch in andere deutschsprachige Regionen und europäische Länder wie England, Italien und die Schweiz. Durch die Einführung der Eisenbahn wurde zu reisen vereinzelt zwar erleichtert, Ziegenböcke im Abteil oder Körbe voller Fisch bei sommerlichen Temperaturen waren jedoch kein Vergnügen. Ungewohnte Speisen und deren Zubereitung machten Fontanes Magen und Darm unterwegs zu schaffen. 'Jeder Ort in Deutschland scheitert am Örtchen', schrieb der Schriftsteller, der in Briefen an seine Frau oft über den Zustand des 'Örtchens', der Fremdenzimmer und seiner Gesundheit klagte. Zu den Verdauungsbeschwerden kamen häufig Erkältungen und Seekrankheit. Dem passionierten Briefschreiber Fontane verdanken wir einen sehr persönlichen, wachen Blick auf das sich modernisierende 19. Jahrhundert. Die in seinen Reisebriefen beschriebenen Vorkommnisse mögen nicht immer hoffähig sein, für das Publikum heutzutage sind sie vielleicht gerade deshalb meist ein Quell der Erheiterung. Für den Absender waren sie es oft genug nicht. Auch hier gilt 'Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen'.
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Hans-Jürgen Schatz hat für dieses Hörbuch sein erfolgreiches Bühnenprogramm aus dem Renaissance-Theater Berlin eingerichtet. Dort haben die Texte im stets ausverkauften Bruckner-Foyer große Heiterkeit ausgelöst und das Publikum ging bestens unterhalten und um eine wichtige Erkenntnis reicher nach Hause: Fontane ist auf seinen Reisen eben nicht nur durch das heimatliche Brandenburg gewandert. Der Journalist und Schriftsteller Theodor Fontane (1819-1898) war sein Leben lang auf Achse. Privat und beruflich. In zahlreichen Briefen hat er darüber berichtet. Seine Reisen führten ihn nicht nur auf 'Wanderungen durch die Mark Brandenburg', sondern auch in andere deutschsprachige Regionen und europäische Länder wie England, Italien und die Schweiz. Durch die Einführung der Eisenbahn wurde zu reisen vereinzelt zwar erleichtert, Ziegenböcke im Abteil oder Körbe voller Fisch bei sommerlichen Temperaturen waren jedoch kein Vergnügen. Ungewohnte Speisen und deren Zubereitung machten Fontanes Magen und Darm unterwegs zu schaffen. 'Jeder Ort in Deutschland scheitert am Örtchen', schrieb der Schriftsteller, der in Briefen an seine Frau oft über den Zustand des 'Örtchens', der Fremdenzimmer und seiner Gesundheit klagte. Zu den Verdauungsbeschwerden kamen häufig Erkältungen und Seekrankheit. Dem passionierten Briefschreiber Fontane verdanken wir einen sehr persönlichen, wachen Blick auf das sich modernisierende 19. Jahrhundert. Die in seinen Reisebriefen beschriebenen Vorkommnisse mögen nicht immer hoffähig sein, für das Publikum heutzutage sind sie vielleicht gerade deshalb meist ein Quell der Erheiterung. Für den Absender waren sie es oft genug nicht. Auch hier gilt 'Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen'.
Publicatiedatum
01-01-2023

Die GehörGäng